Die Nibelungenliedhandschriften

Überregionale Bekanntheit erlangte das Schloss Hohenems als Fundstelle der beiden Handschriften („A“ und „C“) des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes.

 

Ein alemannischer Schreiber aus dem Oberrheintal schrieb das Manuskript um etwa 1220 nach einer früheren bayerischen Vorlage. Die Kunst und Literatur sammelnden Emser Grafen, insbesondere Jakob Hannibal I. von Hohenems (1530–1587) und Caspar von Hohenems (1573–1640), erwarben vermutlich im 15. oder 16. Jahrhundert die Handschriften.

 

Das UNESCO Weltdokumentenerbe befindet sich im Nibelungen Museum Worms, Deutschland